Die anhaltend faszinierende, kreative Tiefenreise des schwedischen VisionĂ€rs Mikael Åkerfeldt beglĂŒckt bereits ĂŒber viele Jahre seit der 1990er BandgrĂŒndung seiner alles andere als gewöhnlichen Band Opeth ganze Legionen an Ă€sthetisch orientierten Ohren. Die ĂŒberwiegend außerordentlich atmosphĂ€rische Rezeptur, welche sich ĂŒber die Jahre vom betont progressiven Death Metal in schöngeistig kultivierten Progressive (Dark) Rock modifizierte, kann getrost als einzigartig tituliert werden. Die allesamt extraordinĂ€ren Kompositionen Åkerfeldts beziehen ihre EinflĂŒsse bis hin zurĂŒck in die 1960er Jahre des letzten Jahrhunderts, woraus der bekennende Krautrock-Gourmet höchst ergiebige – teils gar psychedelische – Inspirationen ziehen kann. So glĂ€nzt auch das 2019 veröffentlichte Album „In Cauda Venenum“ mit unermesslicher Liebe zum spielerischen und emotionalen Detail – und so wird es weitergehen! Opeth steht bekanntlich fĂŒr mehr als ‚reines‘ Liederschaffen – nĂ€mlich fĂŒr klangliche KunststĂŒcke, wie sie allesamt vielfĂ€ltiger, letztlich aber auch einander mehr zugetan zugleich wohl nicht mehr sein könnten. Der vielfach begnadete Großmeister spielt einfach zu gerne sein gigantisch eigenstĂ€ndiges Talent zu obskuren Stimmungsbögen mit traumwandlerisch sicherem HomogenitĂ€tsgespĂŒr aus – und fĂŒr die nötige Power sorgen erlesen extreme Passagen!

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